Reiseführer
Höhenkrankheit in Cusco: wie man vorbeugt
Cusco liegt 3 400 m über dem Meer. Wer aus Lima einfliegt, spürt meist in den ersten 24 bis 48 Stunden Kurzatmigkeit, leichte Kopfschmerzen oder schlechten Schlaf. Das ist normal und geht vorbei; die Planung der ersten beiden Tage macht fast den ganzen Unterschied.
Aktualisiert: 2026-09-16
Wie sich die Höhenkrankheit anfühlt
Leichte Symptome: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, leichte Übelkeit, schlechter Schlaf und Atemnot auf Treppen. Sie beginnen wenige Stunden nach der Ankunft und klingen in zwei Tagen ab. Warnzeichen, die einen Arzt erfordern: Verwirrtheit, starke Kopfschmerzen trotz Schmerzmitteln, Erbrechen, feuchter Husten oder blaue Lippen. Selten, aber ernst; Hotels und Reiseleiter kennen die Kliniken, und fast alle Hotels haben Sauerstoff.
Die ersten 48 Stunden: was hilft
Langsam gehen und am ersten Nachmittag Treppen meiden. Mehr Wasser als sonst trinken und leicht essen; am ersten Tag keinen Alkohol und kein schweres Abendessen. Coca-Tee hilft vielen. Acetazolamid (Diamox) ab dem Vortag lindert die Symptome; vor der Reise den Arzt fragen.
In welcher Reihenfolge die Touren machen
Tag 1: Ruhe und nachmittags Stadtrundgang. Tag 2: Heiliges Tal, tiefer als Cusco. Tag 3: Machu Picchu auf 2 430 m, wo es fast allen gut geht. Regenbogenberg (5 036 m) und Humantay (4 200 m) ab Tag drei, nie an den ersten beiden Tagen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Akklimatisierung in Cusco?
Zwei Tage, bis die üblichen Symptome abklingen. Die vollständige Anpassung dauert länger, deshalb sollten hohe Wanderungen bis Tag drei warten.
Hilft Coca-Tee?
Er lindert bei vielen Kopfschmerzen und Übelkeit und ist in normalen Mengen unbedenklich. Er ist kein Heilmittel; Wasser, Ruhe und langsames Gehen sind wichtiger.
Liegt Machu Picchu tiefer als Cusco?
Ja: 2 430 m gegenüber 3 400 m. Vielen Reisenden geht es in Machu Picchu besser als in Cusco.
